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Gynäkologie im Kontinenz und Beckenbodenzentrum Köln
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Gynäkologie im Kontinenz und Beckenbodenzentrum Köln

Zur allgemeinen Information

Der Bereich Urogynäkologie befasst sich mit Beschwerden und Krankheiten im Bereich des weiblichen Beckenbodens. Während sonst eine Trennung in Geschlechtern im sonstigen Medizinwesen nicht üblich ist, verlangt die vollkommen unterschiedliche Anatomie im Beckenbodenbereich des Mannes und der Frau eine Auftrennung in zwei Fachdisziplinen. Darum werden die Beckenbodenprobleme - beginnend von Anlagestörungen bis hin zur Inkontinenz – bei der Frau von besonders ausgebildeten Fachärzten durchgefüht. Der Beckenboden umfasst das gesamte innere weibliche Genitale. Die Erkrankungen des äußeren weiblichen Genitals gehören zumeist in das allgemeine Fachgebiet der Gynäkologie. Der Beckenboden besteht neben diesen weiblichen Organen (Gebärmutter, Eierstöcke, Eileiter und Scheide) auch aus Muskeln, Sehnen, Bindegewebe und Nerven, die die entsprechenden Organe im Beckenboden halten, beziehungsweise ihre Funktion lenken. Während die Erkrankungen von Eierstock, Eileiter, Gebärmutter und Scheide normalerweise in das Gesamtgebiet der Gynäkologie fallen, sind es vor allen Dingen die Probleme der eben genannten anderen Strukturen des Beckenbodens, die oftmals zu erheblichen Beschwerden und Krankheiten führen können (zum Beispiel Missbildungen des inneren Genitales, starke Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Senkungsbeschwerden mit Rückenschmerzen, Urinverlust bei Belastung und Probleme mit dem häufigen Wasserlassens und des Einhaltens bei voller Blase). Gerade von den Problemen der Inkontinenz sind sehr viel mehr Menschen betroffen, als man allgemein denkt. Inkontinenz ist keine Erkrankung von älteren Menschen, sondern betreffen oft auch jüngere Frauen, zum Beispiel Frauen, die Kinder geboren haben. Man kann davon ausgehen, dass fast jede dritte Frau im Alter von 60 Jahren Probleme mit der Kontrolle ihrer Blasenfunktion hat, sodass es sich bei der Inkontinenz letztendlich um eine Volkskrankheit handelt. Ein großer Teil dieser Inkontinenzprobleme beruht auf den bereits erwähnten Muskeln, Sehnen und dem Bindegewebe des Beckenbodens. Diese Defekte können zumeist gezielt behandelt und dadurch die Form der Inkontinenz geheilt werden. Man muss eben nur durch die entsprechende Diagnostik erkennen, ob es sich tatsächlich nur um einen Bindegewebsschaden im Beckenboden handelt. Dazu müssten Sie sich zu einer entsprechenden gynäkologischen Untersuchung anmelden.


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Anmeldung

Sie finden die Sprechstunde im Gebäude der Frauenklinik, Kerpener Str. 34, 50931 Köln. Die Sprechstunde findet gegenüber den Räumen der Privatambulanz im hinteren Teil der Klinik statt. Dort gibt es auch einen separaten Eingang.

Die Sprechstunden finden Montags und Dienstags jeweils von 9 bis 16 Uhr statt. Die Termine werden dazu telefonisch vergeben. Anmeldung unter Telefon +49 221 478–4900.

Bitte denken Sie an:

  • den Überweisungsschein vom Gynäkologen
  • die Krankenkassenkarte
  • die Medikamentenliste
  • Allergiepass
  • und vielleicht haben Sie schon das Trink- und Miktionsprotokoll geführt (Protokoll zur Häufigkeit des Toilettengangs (Uhrzeit) und die Menge des Urins).